Kaliumdünger für den Rasen – Pflege und Schutz in jeder Jahreszeit

Kalium ist einer der wichtigsten Nährstoffe, die vom Rasen benötigt werden, um gesund, grün und robust zu sein. Zwar ist das Kalium schon in dem Grün enthalten und auch im Boden vorzufinden, dennoch benötigt der Rasen, vor allen Dingen in den kalten Wintermonaten, eine ausreichende Zufuhr des wichtigen Nährstoffes, um nicht zu vergilben und sich des Weiteren auch vor Schnee und Eis oder Einwirkungen von Außen zu schützen.

Deshalb empfiehlt es sich, den Rasen des eigenen Gartens etc. mit einem Kaliumdünger zu behandeln. Insbesondere im Frühjahr und im Herbst ist eine Düngung mit diesem Mittel sinnvoll, da das Grün in diesen Jahreszeiten stark strapaziert ist oder strapaziert wird und somit mehr Kalium benötigt als sonst. Zusätzlich zum reinen Kaliumdünger kann ein weiteres Nährstoff- und Mineralstoffdüngemittel Verwendung finden, sollte es dem Rasen auch an anderen wichtigen Stoffen fehlen.

Welcher Kaliumdünger soll verwendet werden – ein kurzer Überblick

Die Palette an Düngern, welche zum Hauptbestandteil mit Kalium bereichert sind, ist groß, sodass es für jedes Bedürfnis des Grüns im Garten ein passendes Düngemittel gibt. So findet sich im Produktrepertoire vieler Hersteller und Onlineshops beispielsweise

Bei dem Langzeitdünger handelt es sich um eine Variante, welche für den Schutz über circa drei Monate ausgelegt ist. Mit diesem Düngemittel hält sich der Rasen lange gesund und benötigt weniger Pflege, beziehungsweise Aufwand.

Sollte der Rasen nicht nur einen Kaliummangel aufweisen, sondern des Weiteren auch noch von Unkraut und Moos befallen sein, lohnt sich ein Griff zu einem Unkraut- und Moosvernichter, welcher gleichzeitig mit einem Reichtum an Kalium daherkommt.

Je nach Jahreszeit und Bedürfnissen oder Alter der Rasenpflanzen, können Gärtner dann noch auf verschiedenartige ‚Multinährstoffdüngemittel‘ ausweichen, die eine Vielzahl unterschiedlicher Pflegestoffe und Nährstoffe beinhalten, um den Rasen wieder zur Gesundheit zu bringen.

Wann und wie wird der Kaliumdünger für den Rasen eingesetzt?

In der Wachstumsphase der Rasenpflanzen und nach starken Strapazen, wie sie beispielsweise im Winter auftreten, ist ein Düngemittel, das 30 bis 50 Prozent des Nährstoffes enthält, äußerst ratsam. Zudem kann das Rasenbeet auch im Herbst bereits durch das Düngen mit reichlich Kalium gestärkt werden, sodass die Widerstandskraft der Pflanzen und der Wurzeln zunimmt.

Generell gilt es, dass der Griff zum Kaliumdünger niemals falsch ist. Besonders wenn das Beet bereits gelbe oder verwelkte Stellen aufweist, kann Kalium schnell Abhilfe verschaffen. Durch die Beschaffenheit dieses Nährstoffes gelingt die Aufnahme in den Boden schnell und weitgehend gleichmäßig. Kalium kann lange in der Erde verweilen und somit während des Winters als Quelle für die Wurzeln des Rasens dienen. Böden aus Sand oder Kalk weisen schnell einen Mangel des Nährstoffe auf und benötigen deshalb, mehr als alle anderen Bodensorten, eine Kaliumzufuhr.

Auch weitere Pflanzen können und sollten mit Kalium gedüngt werden, wie beispielsweise die Kartoffel, welche große Mengen dieses Nährstoffes benötigt. Holzasche, aus unbehandelten Holz, ist weiterhin reich an Kalium und kann deswegen ebenfalls als Rasendünger Verwendung finden.