Welcher Rasendünger im Sommer?

Geht das überhaupt? Mit einem Rasendünger im Sommer dem Gras Nährstoffe zu seinem schnelleren Wuchs und Robustheit zuführen – düngen, wenn alles verbrannt und dürr ist? Gerade im Sommer kann ja dem Rasen mehr geschadet werden. Bevor man also beginnt, sollte man den entsprechenden Dünger für den Rasen wählen. Denn niemals soll zu reichlich Stickstoff im Dünger enthalten sein. Ein Rasendünger Test kann hier behilflich sein.

Unsere Empfehlungen für den Sommer

grüner Rasen durch einen Rasendünger TestBei zu viel kann nämlich das Gras verbrannt werden. Stickstoff lässt zwar die Wiese wachsen, aber bei zu viel beeinträchtigt er eher. Eine Überdüngung bewirkt fortwährende Beeinträchtigungen. Dann kann man den Rasen nur mehr bewässern, um die Zusammenziehung zu verlängern. Kalium, das die Widerstandskraft der Pflanze hebt, soll des Weiteren die Konzentration des Düngemittels aufweisen. Ferner sammelt Kalium Nährstoff-Vorräte für die kalte Jahreszeit und verbessert den Stoffwechsel. Phosphor lässt die Wurzeln wachsen, soll zudem der Dünger aufweisen. Magnesium und bei einem Rasendünger andere Spurenelemente ermöglichen ein üppiges Grün. Mit diesen wenigen Tipps erübrigt sich auch ein Rasendoktor. Im Allgemeinen sollte im Sommer Calcium und Magnesium konzentriert im Dünger gegen die Hitze vorliegen.

Speziell für den Rollrasen

Für den Rollrasen wurden noch ein paar spezielle Pflegetipps beim Düngen gerade für den Sommer zusammengestellt: Im Juni düngt man am besten mit einem Rasenlangzeitdünger und das Mittel sollte sofort begossen werden. Verbrennungen des Rasens vermeidet man, indem man nicht bei Hitze düngt – wie auch alle anderen Maßnahmen für den Rasen wie Bewässern nicht durchgeführt werden sollen. Und so soll auch bei Wärme der Rasen nicht gedüngt werden. In der Regel hat es sich als effektiv erwiesen, dabei auf Langzeitdünger zurück zu greifen. Dieser dringt in den Boden ein und das Gras wird langfristig mit den nötigen Nährstoffen versorgt. Düngen aber sollte man während der heißen Stunden des Tages nicht. Man soll so das Mittel erst am späten Nachmittag ausbringen. Daneben sollte man Industriedünger nicht anwenden. Das Mittel sollte regelmäßig auf dem Rasen gebracht werden. Am besten helfen da Streuwagen.

Der „Rasenpflege-Kalender“

Daher wird für eine ebenmäßige Ausbringung des Düngers gesorgt. Und schon zurzeit genügt ein Blick auf den „Rasenpflege-Kalender“, der rund ums Jahr zur Verfugung steht, rät der Rasendoktor:

 Düngen im
Juni Juli August September

Alle grün markierten Felder laden für Düngergaben ein. Wenn man bereits Ende März düngt, kann beispielsweise im Juni die zweite Nährstoffdosierung vorgenommen werden. Eine Sommerdüngung richtet die Stabilität der Gräser auf und wendet Hitze ab. Da bieten sich besonders im Sommer Langzeitdünger an. Die Nährstoffe werden da Freisetzung erfolgt sehr langsam und gleichmäßig über eine längere Zeit. Es kommt nicht zu Stoßwachstum. Die Gräser erhalten genügend Kraft, den trockenen, heißen Sommer zu überstehen. Dann ist auch kein Rasendoktor von Nöten.