Wieviel Rasendünger pro ?

Der Rasen soll nicht nur eine Augenweide sein, sondern einen stabilen und vor allem gesunden Eindruck frei von Unkräutern vermitteln. Ende März soll dem Boden durch Oscorna BodenAktivator eine Menge von 150 g pro qm angedeiht werden. Dieser optimiert das Bodengefüge inklusive seinem Lufthaushalt. Der Teil aus Kalk steigert den pH. So wird eine ausgiebige Gräserentfaltung vorgenommen und eine organische Düngergabe von 50 g je qm Oscorna Rasaflor Rasendünger genügt. Und so kommen wir zur eigentlichen Frage: der Düngermenge.

Angaben auf Verpackung beachten

Die Vermerke auf der Packung wie etwa auf Oscorna sind prinzipiell Prozentangaben vom Gewicht, das heißt beispielsweise beim Mehrnährstoffdünger, wenn er 15 kg Stickstoff je 100 kg aufweist. Bei einer Düngermenge von 1.000 kg je ha bedeutet dies 150 kg Stickstoff pro ha. Bei 100 Gramm am m² Rasen sät man daher 15 Gramm des Stickstoffs je m². Das ist also eine Prozentrechnung: Die restlichen Prozente auf 100 sind einfach zu ergänzen. Prinzipiell ist die Aufwandsmenge abhängig von der angebotenen Ware, die meisten Düngemittel sind mit 5 kg je 100 m2 schon stark angereichert, professionelle Erzeugnisse kommen da schon auf 2,5 kg pro 100 m2 runter. Also, allgemein erläutert: Mit dem geschnittenen Rasen werden Nährstoffe abgeführt. Je Kilogramm gemähtes Gras können zirka 30 Gramm Stickstoff, 20 Gramm Kalium und 10 Gramm Phosphor veranschlagt werden. Das muss natürlich aufgefüllt werden.

Verlust an Blättern verhindern!

Der Ausfall an Blättern muss harmonisiert werden. Dafür braucht das Gras mehr Nährstoffe, sonst weisen Verfärbungen auf Krankheiten hin. Dann wachsen unwillkommene Pflanzen, die sich auf nährstoffarmem Boden gedeihen. Gewöhnlich düngt man ab März immer wieder in Abständen von rund vier Wochen. Eine Herbstdüngung beendet diesen Rhythmus. Aber da finden sich Unterschiede, weil inzwischen Rasenlangzeitdünger angeboten werden. Daher soll man, den Herstellerdetails auf den Verpackungen Beachtung schenken. Die Frage, ob man auch Volldünger gebrauchen kann, kann man so nicht erwidern. Und das Mischungsverhältnis Stickstoff, Phosphor und Kalium des Volldüngers muss beachtet werden und erst abgeschätzt werden. Für Rasenflächen liegt das Verhältnis am besten auf Basis einer Faustformel die für Stickstoff, Phosphor und Kalium bei 10, 3 und 3. Sonst können helle Streifen am Rasen aufblitzen und so lassen sich Düngefehler erklären: zu unregelmäßig und zu reichlich wurde da gedüngt – auch mit Kalk.