Zusammensetzung von Rasendünger – prächtiges Grün dank des richtigen Düngemittels

Damit das Rasenbeet nicht nur im Sommer wunderbar grün erstrahlt, gesund und solide ist, benötigen die Rasenpflanzen die richtige Pflege, die auch durch das regelmäßige Düngen herbeigeführt werden kann. Dabei sind unterschiedliche Düngemittel verfügbar, welche verschiedenartige Inhaltsstoffe und Wirkungen mit sich bringen.

Doch wie ist die optimale Zusammensetzung von Rasendünger und was gehört tatsächlich in das Düngemittel, damit das Rasenbeet prachtvoll bleibt.

Nähr- und Mineralstoffe im Düngemittel – ein Überblick

Der Nährstoffbedarf der Rasenpflanzen besteht vor allen Dingen aus Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid. Weiterhin benötigt das Grün Mineral- und Nährstoffe, wie

  • Eisen
  • Magnesium
  • Kalium
  • Stickstoff
  • Phosphor
  • Calcium
  • Zink
  • Kupfer

Insbesondere von Wichtigkeit ist der Stickstoff, welcher nicht nur das gesunde Wachstum der Pflänzchen fördert, sondern weiterhin auch für eine solide Basis sorgt, welche gegen Außeneinwirkungen, wie beispielsweise kalte Temperaturen, Witterung oder Regen, schützt.

Magnesium hingegen ist für die Farbe des Rasens verantwortlich, während Eisen als Schutzschild gegen Unkraut und Moos fungiert. Phosphor gehört ebenfalls zu den wichtigsten Mineralstoffen nebst dem Sauerstoff, dem Kohlendioxid und dem Wasser. Durch die richtige Zugabe von Phosphor wird schließlich das Wurzelwachstum gestärkt und des Weiteren auch der Stoffwechsel der Pflanzen angeregt.

Zu guter Letzt benötigt das Rasenbeet noch ein Wetterschutzschild – das Kalium. Kalium sollte in jedem Rasendünger vorzufinden sein, ist aber weitaus zahlreicher in den Düngemitteln für den Herbst vertreten, denn dieser Nährstoff bietet Schutz vor Krankheiten, die vor allen Dingen bei winterlichen Temperaturen und nach der prallen Sonneneinstrahlung entstehen.

Unterschiedliche Düngemittel – für jedes Bedürfnis der richtige Dünger

Für die optimale Düngung des Rasens stehen sowohl organische, als auch mineralische Düngemittel zur Verfügung. Bei den organischen Düngern handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Komposition aus rein natürlichen Inhaltsstoffen, beispielsweise aus Holzspänen oder Kompost, also um eine organische Variante für den Düngevorgang.

Der mineralische Dünger bietet den Rasenpflanzen alle wichtigen Nährstoffe durch chemische Substanzen, sodass dieser meist eine Mischung aus allen benötigen Mineralstoffen darstellt. Zudem ist der sogenannte Kombi-Dünger erhältlich – eine Mischung aus chemischen und organischen Düngestoffen.

Weiterhin, passend auf die jeweiligen Bedürfnisse der Rasenpflanzen oder auf die Vorlieben des Gärtners ausgelegt, sind diese drei Düngemittel in den folgenden Varianten erhältlich:

  • Flüssigdünger
  • Starterdünger
  • Herbst- und Winterdüngemittel
  • Rasenpflaster
  • Standarddüngemittel
Zusammensetzung von Rasendünger

Foto: pixabay.com

Wie hoch ist der Bedarf an den einzelnen Nährstoffen im Düngemittel?

Je nach der Art des Rasenbeets, ob Gebrauchs-, Zier- oder Sportrasen, ist der Bedarf an den unterschiedlichen Mineral- und Nährstoffen unterschiedlich. Sicherlich benötigen Sport- und Gebrauchsrasen immer mehr Nährstoffe als der Zierrasen, welcher meist nur für die Pflege betreten und sonst nicht abgenutzt wird.

Durchschnittlich gesehen, brauchen Rasenpflanzen im Jahr pro Quadratmeter etwa

  • 2 bis 8 Gramm Magnesium
  • 30 bis 50 Gramm Eisen
  • 2 bis 10 Gramm Phosphor
  • 5 bis 35 Gramm Stickstoff
  • 5 bis 25 Gramm Kalium

Dabei beläuft sich der durchschnittliche Bedarf des Zierrasens auf circa den gleichen Wert wie der Bedarf des Gebrauchrasens, während der Sportrasen fast doppelt so viel der Nährstoffe braucht.